Bauen – aber mit Bedacht!

haus-finanzierungViele Menschen wollen sich im Laufe ihres Lebens einen langgehegten Wunsch erfüllen: Sie möchten ein Eigenheim bauen. Dieser Traum soll möglichst reibungslos und ohne Komplikationen vonstatten gehen, daher sollte man sich sehr gut auf diesen Schritt vorbereiten. Die eigenen vier Wände sollen schließlich auf bestmögliche Art und Weise entstehen und Ärgernisse weitestgehend vermieden werden. Viele Menschen denken dabei auch an die Altersvorsorge. Wenn man einige Punkte beachtet, kann dies auch durchaus eine gute Vorgehensweise zur Sicherung des Lebensstandards im Alter sein. Die Investition in ein eigenes Haus stellt für die meisten Menschen die größte finanzielle Herausforderung ihres Lebens dar. Zudem sind mit dem Hausbau Risiken verbunden, die nicht so einfach außer Acht gelassen werden können. Die meisten Menschen sind keine Fachleute in Sachen Elektronik, Dämmung oder Trockenbau, daher ist man auf die fachkundige Meinung und Hilfe von Profis angewiesen. Auch wenn die Dauer vom ersten Spatenstich bis zum Einzug in den meisten Fällen ein Jahr beträgt, muss man viel Zeit für die Planung und die rechten Entscheidungen zur richtigen Zeit bedenken.

Grobeinteilung eines Bauvorhabens

hausbau-neubau-baustelleWenn der Traum Realität werden soll und die einzelnen Räume schon von den Kindern bezogen werden, ist Planung angesagt.

Auch, wenn das Bad zur Nasszelle wird, muss das wohlüberlegt und gut konstruiert geschehen. Mit dem Kauf eines Toilettendeckels ist es selbstverständlich nicht getan.

Wichtige Punkte eines Bauvorhabens:

  • Finanzierung mit Nebenkosten und Reserven einplanen (Kaufnebenkosten!)
  • Grundstück aussuchen
  • Bauplan begutachten
  • passenden Haustyp finden
  • Bauleitung: sinnvolle Raumaufteilung, Größe der Räume
  • Baumaterialien auswählen
  • für die Baustellenzufahrt Genehmigung einholen
  • Innenausbau

 

Dabei ist die weitreichende Entscheidung, ein Haus zu bauen, nicht von heute auf morgen zu treffen, zumal für diese Planung meist auch nur Zeit ist, wenn man nicht im Büro sitzt. Den Zweitjob als Bauherr sollte man sich gut organisieren und Hilfe an die Hand holen, damit möglichst nichts bis wenig schiefgeht.

Waschbecken selbst installieren – das geht!

bad-badezimmerDie Zeit des Bauens wird die Nerven strapazieren, soviel ist sicher. Da braucht man Durchhaltevermögen. Wenn es dann an den Innenausbau geht und das Haus im Grundbau steht, ist ein großer Teil des Ganzen bereits geschafft. Beispielsweise die Konstruktion des Bades ist dann an der Reihe. Handwerklich Begabte können Waschbecken und Toilette selbst installieren. Dabei geht man am besten zu zweit zu Werke und wie folgt vor:

 

  • Position des Waschbeckens mit Wasserwaage festlegen
  • mit Steinbohrer und Bohrmaschine Löcher an den markierten Stellen bohren (vorsichtig, da Splittergefahr!)
  • Eckventile in die Kalt- und Warmwasserzuleitung eindrehen
  • Armatur montieren
  • Anschlüsse für Kalt- und Warmwasser durch die entsprechenden Stellen im Waschbecken ziehen
  • Montage des Ablaufventils: den oberen Teil des Ventilkelchs mit der Dichtung von oben durchs Ablaufloch ziehen, Ventilunterteil anschrauben
  • Waschbecken auf die beiden Stockschrauben schieben
  • Kunststoff-Führungsscheiben von der Unterseite des Beckens ansetzen, mit Schraubenschlüssel anziehen
  • Siphondeckel einsetzen
  • Verbindungsglied für beide Zugstangen befestigen
  • Zum Schluss Kalt- und Warmwasserschläuche anschließen

 

Solche Arbeiten sollten mit ein wenig handwerklichem Geschick auch selbst oder von Freunden erledigt werden können, und auch die Auswahl der passenden Badeinrichtung ist eine der Aufgaben, die beim Hausbau tendenziell eher Spaß machen. Die Auswahl der Armaturen, des Toilettendeckels, der Fliesen, das sind erfreuliche Tätigkeiten.

Wichtig ist, dass man sich selbst beim Bau nicht überschätzt, hier ist ein gesunder Realismus oft der Bewahrer vor unnötigen Pannen. Wenn man sich etwas nicht zutraut, sollte man sich nicht scheuen, sich Hilfe zu holen und Sachverständige zu befragen. Damit kann das Abenteuer Bauen dann gut gelingen und man sitzt bald schon auf der eigenen Terrasse.

 

Die Städter zieht es raus auf’s Land

kind-spielt-wald  Viele Städter streben in ihrer Freizeit nach Natur und Naturverbundenheit. Sie fahren an den Wochenenden raus auf’s Land und genießen die frische und wunderschöne Natur. Der Bollerwagen ist vollgepackt mit allem Nötigen, das man so braucht für einen Tag in der Natur. Diesem Bedürfnis tragen auch die Betreiber von Baumwipfelpfaden Rechnung. Hier gibt es Lehrpfade, die sich vor allem an Familien richten, die weg von Freizeitparks wollen, also raus aus dem kommerziellen Naturerlebnis. An einem Baumwipfelpfad entlang gibt es viele Aspekte, die spielerisch und ganz realitätsnah vermittelt werden. Dabei ist kein Vorwissen nötig. An einem Baumwipfelpfad gibt es viel auszuprobieren: Der befestigte Holzweg kann verlassen werden und man kann sich auf in der Höhe schwankende Seil-, Hänge- und Taubrücken wagen und darüber balancieren. Am Ende des Weges wartet eine Wendelrutsche. Hui, da geht’s rasant in die Tiefe und schon hat man wieder festen Boden unter den Füßen. Das macht vor allem Kindern Spaß – sie sind oft viel wagemutiger als ihre erwachsenen Begleiter.

Hautnah an der Natur im Baumwipfelpfad

Das ganze Jahr über gibt es bei Baumwipfelpfaden etwas zu entdecken – ob sich die Blätter im Herbst verfärben oder die Bäume im Frühling austreiben, die Natur ist hier alles andere als langweilig. Doch nicht nur die Pflanzenwelt gibt es hier zu entdecken – auch Tiere sind hier immer präsent. Warum hämmert der Specht so unaufhörlich an die Baumstämme? Hier erfährt man es. Dabei ist dieser fleißige Vogel ein echter Durchhaltekünstler: Bei Menschen würde das andauernde Hämmern eine Gehirnerschütterung auslösen – nicht so beim Specht. Der Schnabel dieses kleinen Vogel hat gewissen Mechanismen, die federartig arbeiten und auch das Gehirn ist anders als beim Menschen aufgebaut. Mit seiner Hämmerei holt sich der Specht auch seine Mahlzeit aus dem Baumstamm – Maden wohnen dort.

Lust auf Natur – der Baumwipfelpfad macht Appetit auf mehr

wald-naturMan kann den Besuch bei so einem naturverbundenen Baumwipfelpfad am besten mit einem Ausflug auf’s Land kombinieren und während des Aufenthaltes mehrmals kommen. So hat man Zeit für alle Stationen und kann sich ausgiebig über die heimische Natur und ihre Tiere informieren.

Dabei brauchen auch Familien mit kleinen Kindern oder älteren Angehörigen keine Angst haben: Viele Wanderwege sind extra so angelegt, dass sie mit dem Kinderwagen oder Rollstuhl passierbar sind. Auch der Bollerwagen kann natürlich mitgenommen werden.

Naturkindergärten als Alternative zum Stadtkindergarten

In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 300 Natur- und Waldkindergärten, mit jährlich wachsenden Zahlen. Elterninitiativen bemühen sich darum, dass es an immer mehr Orten diese naturnahen Alternativen zum normalen Kindergarten gibt. Doch was ist der pädagogische Ansatz, der hinter solchen Bemühungen steckt? Naturkindergärten sollen die Kreativität, die Bewegungsfreihiet, das Selbstvertrauen und die motorische Entwicklung der Kleinen stärken, darauf zielen solche naturnahen Einrichtungen ab. Ob es regnerisch ist oder die Sonne lacht, bei jedem Wetter wird draußen gespielt. Die Kleidung ist da natürlich von äußerster Wichtigkeit. Bei schlechtem Wetter müssen die Kleinen gut eingepackt sein, damit sie nicht frieren.

waldspielplatzLos geht es meistens gegen halb 9 Uhr Früh. Man begrüßt sich im morgendlichen Kreis und wandert dann los ins Waldgebiet. Ob das Balancieren über einen Holzstamm, das Rutschen über einen unbewachsenen Abhang oder das Klettern auf riesige Wurzeln, hier ist alles erlaubt, was nicht gefährlich ist und die Kinder überfordert. Plastikspielzeug? Fehlanzeige! Es wird aus den natürlichen Materialien wie Blättern und Zweigen einfach etwas gebastelt.

Im Bollerwagen ist dabei alles dabei, was die Kinder für die Pausen brauchen: Essen, Trinken  , Erste-Hilfe-Koffer und das Handy der Erzieherin, falls doch einmal eine Mami verständigt werden muss.

Fitness im Haushalt – das geht

Fitness im Haushalt – das geht

staubsauger-putzeimerEs ist immer wieder das gleiche, jede Woche auf’s Neue muss man den Putzlumpen schwingen. Kaum jemand macht das gerne und doch ist es so wichtig, wenn man ein gemütliches Zuhause haben möchte. Doch wie soll man sich dazu motivieren? Viel lieber sitzt man doch auf der Couch und schaut einen Film oder liest ein spannendes Buch. Die so ungeliebte Tätigkeit kann jedoch auch Freude bereiten. Zudem kann man sie als persönliches Fitnessworkout nutzen. Mit ein paar kleinen Kniffen wird Putzen so zu einer Mischung aus Freizeitbeschäftigung und Sportprogramm.

Die klassischen Tätigkeiten wie Bügeln, Staubwischen und Badputzen sind für die meisten nicht gerade die liebste Arbeit. Wenn man sich selbst jedoch motiviert, indem man es als sportliche Herausforderung für sich definiert, sind diese Tätigkeiten gleich viel leichter zu schaffen. Auch nicht so fitte Menschen können mit dem richtigen Putz-Programm vitaler und energetischer werden. Denn: Den Zellen im Körper ist es egal, ob er beim Putzen oder beim Laufen trainiert wird. Hier unterscheidet er nicht. Das Wichtigste ist, dass er überhaupt in Bewegung gerät und gehalten wird. Der Stoffwechsel wird angeregt, das Immunsystem gestärkt, man fühlt sich einfach wacher.

 

Früher war Hausarbeit Schwerstarbeit

Wer noch das gute alte Waschbrett kennt, kann sich vorstellen, wie anstrengend Wäschewaschen früher war. Da musste geschrubbt und gemangelt werden, was das Zeug hielt. Keine Hausfrau war damals so wenig gefordert wie heute. Heutzutage gibt es so viele Helfer, die die Hausarbeit erleichtern: extra Fleckenmittel, Putzmittel und Waschmaschinen auf dem höchsten Stand der Technik, Staubsauger, die fast von selbst über den Boden gleiten. All diese Helfer für den Haushalt hatten Frauen vor 100 Jahren nicht, es musste alles von Hand erledigt werden. Heute gibt es Bügeleisen, die mit Dampf die Wäsche glätten, hier ist keinerlei Kraftaufwand mehr vonnöten. Früher wurde mit Hitze und Gewicht des Bügeleisens gearbeitet.

 

Umdenken zur eigenen Motivation

bügeleisen und wäscheWer die Hausarbeit im Kopf gleich mit dem Wort „lästig“ verknüpft, der braucht sich nicht wundern, wenn die Motivation flöten geht. Wenn man allerdings umdenkt und sich mit Worten wie „fitter, vitaler, energetischer“ motiviert, kann man sie besser gelaunt angehen und so auch besser bewältigen. Sogar den Wohlfühlfaktor kann diese Art der Tätigkeiten dann heben. Dazu kann man sich kleine Tricks unterjubeln: Beispielsweise kann man schönes Wetter nutzen, um die Wäsche nicht drinnen, wo sie im Weg steht, sondern draußen auf Balkon oder im Garten zum Trocknen aufzuhängen. Und bei schönem Wetter am offenen Fenster das Bügeleisen zu schwingen, während draußen die Vögel zwitschern, ist auch viel angenehmer als im dunklen Kämmerchen. Draußen getrocknete Wäsche riecht auch gleich viel besser als solche, die drinnen getrocknet wurde. Und solange man draußen ist, saugt der Körper die wichtigen Sonnenstrahlen auf, das ist gut für das Gemüt. Auch Fensterputzen ist viel angenehmer, wenn das Wetter gut ist und die Sonnenstrahlen durch die blitzblanke Scheibe lächeln.

 

Kneten für die Fitness

Auch im Bereich des Kochens und Backens kann man sich mit ein paar Tipps und Tricks fithalten. So muss man beim Backen nicht immer die Küchenmaschine bemühen, sondern kann den Teig auch selbst durchwalken und kneten. Das stärkt die Armmuskulatur und manche Hausfrau schwört darauf, dass so Gebackenes sogar besser schmeckt. Oder aber man schwingt den Quirl und rührt ganz ohne Zauberstab im Topf. Auch das ist gut für die Muskulatur in den Armen.

 

Man sieht also, wenn man ein paar Tipps beherzigt, kann Hausarbeit zum Einen Spaß machen und zum Anderen auch noch die eigene Fitness fördern. Und wenn man beides erledigt hat, liegt es sich auf der Couch doch noch einmal gleich viel entspannter.